Windzerzaust und sonnenverbrannt, an Abenteuern und bestandenen
Gefahren gereift, ist die Kapelle HISS von ihren ausgedehnten Reisen
in die wenig erforschten Gegenden des Globus` zurückgekehrt.
Nach Klängen, Rhythmen und Melodien haben sie gesucht, Inspiration und kulturellen Austausch wollten sie finden. Sie haben viel riskiert, ihr Einsatz war hoch.
Und ihre Hoffnungen haben sich erfüllt.
Schön für uns. Denn was HISS uns jetzt bringt, klingt nach den rauhen Tundren Finnlands, nach der Dürre des nordmexikanischen Sommers, dem Liebreiz Transsylvaniens und der Schwüle in den Sümpfen Louisianas.
Ob es nun eigene deutschsprachige Werke sind, ob es Skispringerhymnen oder Gauchotänze sind, alles ist durchweht von Forschergeist und Risikofreude. So vermählen diese Teufelskerle die Polka polnischer Auswanderer mit jamaikanischer Gelassenheit, deutsche Abschiedsklänge mit der Hitze der Südstaaten, Europa mit Afrika, Ost mit West.
Kraftvoll und ohne falsche Scham blasen sie jene Klänge von der Rampe, während wir staunen und lauschen oder aber staunen und tanzen.
Zwischen den Tänzen gewährt uns Herr Hiss ein ums ander Mal tiefe Einblicke in seine Erkenntnisse und erzählt uns von seinen Erlebnissen.