Oysterband
30 Jahre Celtic-Roots-Rock
Die internationale Musikpresse feiert sie seit Jahren als beste
Roots Rock Band der britischen Insel. Sie selbst sehen sich als
"friedliche Rebellen in bester keltischer Tradition".
Dabei sind die Musiker alles andere als asketische Folk-Puristen.
Zwischen Bouzouki, Banjo, Mandoline, Cello und Akkordeon ist immer
noch jede Menge Platz für dynamische Stromgitarren. Folk muss
nicht zwangsläufig unplugged sein.
Die Texte ihrer Songs wechseln gekonnt zwischen sehr persönlichen
Inhalten und kritischen Beobachtungen über Gesellschaft und
Politik ihres Heimatlands. Mit ihren Lieder zum Lachen, Tanzen,
Weinen und Kämpfen sind sie in nahezu jedem Winkel der Erde
aufgetreten. Erfahrung, Temperament und Spielfreude: Was ihre Konzerte
auszeichnet, haben die Musiker auch immer wieder im Aufnahmestudio
umsetzen können.

"Meet You There" bietet zweifellos eine neue Sichtweise
auf Folk. Man nehme auf der einen Seite das mbira-Intro von Chopper
zum Opener "Over The Water" und als Kontrast dazu die
bestechende Rockabilly-Gitarre von "Someone Somewhere".
Als Beispiele für den fantastischen Gesang mögen "Over
The Water", "Where The World Divides", "The
Boy's Still Running" und das verträumte, hymnische "Dancing
As Fast As I Can" herhalten. Und mit "Here Comes The Flood"
ist ein politisches Statement gegen die Globalisierung (begleitet
von einer fröhlichen Jugband) zu hören.
"Wir hatten Glück, dass wir mit einer ausdrucksstarken
Fotografin zusammenarbeiten konnten. Judith Burrows hat nicht nur
ein paar fantastische Bilder für die gesamte CD-Verpackung
geliefert, sondern sie hat alle Stimmungen und Gefühle ins
Bild gesetzt, die wir mit unseren Songs wecken wollen. Und komischerweise
half uns das Foto-Shooting, unsere Gefühle gegenüber dem,
was wir geschrieben haben, auf den Punkt zu bringen".
"Meet You There ist das konsequenteste
Ding, das wir als erwachsene Band je gemacht haben", sagt Ian
Telfer weiter. "Es hat das, was ich als die Oyster-Markenzeichen
bezeichnen würde: ein gutes Ohr für exzellente Gesangsstücke,
gradlinige Texte, ironische Politik-Statements und eine Art von
tief verwurzelter Musikalität, die trotz aller Virtuosität
ganz leicht rüberkommt. Ich würde sagen, es ist hauptsächlich
akustisch und hauptsächlich auf dem Folk aufgebaut".
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